Vorstellungen

Erzählt mir gestern eine Mutter im Tragetuchkurs, dass ihr Raunzi-Baunzi (nein, DAS hat sie natürlich nicht gesagt 😀 ) vier Stunden täglich getragen werden will, aber von sechs am Abend bis neun in der Früh durchschläft. Ersteres hat sie beklagt. Sage ich, „gut, mein Raunzi-Baunzi (nein, das hab ich natürlich auch nicht gesagt 😉 ) will die anderen 20 Stunden getragen werden.“ Was auch nicht ganz wahr ist, weil es sind nicht 20 Stunden, sondern höchstens 16 inklusive Stillen. Herkunftsfamiliäre Befürchtung: „Du verwöhnst das Kind, wirst schon sehen, was Du davon hast.“ Rabentöchterliche Antwort: „Mein Kind soll wenigstens ein Urvertrauen haben. Ich leg sie nicht weg, weil ich meine Küche aufräumen will.“ Mütterlich-erboste Antwort: „Das stimmt gar nicht mit der Küche und Du willst immer nur das Schlechte sehen.“ Töchterlich-vernünftige Reaktion; Schweigen. Töchterlich-höchst-praktische-Erklärung-für-alles: „Meine Schwiegermutter ist Kinderärztin und sie sagt, wir sollen das Raunzi-Baunzi (nein… 😉 ) viel herumtragen und auf den Haushalt pfeifen, weil das ist gut fürs Urvertrauen (also das erste, das zweite ist die Konsequenz 😉 ).

Gut. Also die andere Mutter beklagt, dass ihr Sohn vier Stunden getragen werden will. Und das mit dem Schlafen hat sie nur zum Angeben gesagt, aber das fällt mir erst jetzt auf 😛 Das macht mir nichts. Weil die zwei waren gleich alt und der Bub war bei der Geburt schwerer als Livia und jetzt ist er noch immer so ein Frischling, während Livia mit wachem Blick herumschaut, schon feste Wangen hat und Fingerchen und lang geworden ist, sodass wir (man beachte, dass ich mich sprachlich schon eingestellt habe 😉 ) nun Bodies in 62 tragen. Ja, ich habe gewonnen, ich habe eindeutig das süßere Baby, das schon einen ganzen Entwicklungsschub weiter ist. 😛
Und zur Gefahr, dass ich Livia nun Raunzi-Baunzi nenne (aber nur daheim 😉 ). Ja ein bisschen besteht die echt, weil ichs so süß finde (solange man es nicht in der Öffentlichkeit herumbrüllt – mein Blog ist ja auch sehr privat 😉 ). Aber eigentlich will ich ihr was eigenes finden. zB wahnsinnige Fudel (das ist jetzt aber ein Kärntner Wort für eine weibliche Person), die ihre Mama um vier Uhr früh aus dem Tiefschlaf holt, Hungaaaaaaa hat, drei Züge trinkt, sich dabei verschluckt, einschläft, wegen dem Verschlucken röchelt (Milch in der Nase klingt nicht gut), eine halbe Stunde gehalten weden muss. Aber das wäre ein langer Kosename. Es ist dann so weitergegangen, dass wir 1,5 Stunden geschlafen haben, dann hatte sie wieder Hungaaaaaaa, hat 15 Züge gemacht, ist eingeschlafen, hat 13 Züge in mein Bett gespuckt (ich war mit der Windel zu langsam) und hatte schließlich Hungaaaaaaaaa als wir eine halbe Stunde später beim Frühstück waren. Beim vorgezogenen Frühstück 😉 Dann hat sie aber nicht mehr gespuckt. Aber das Spucken, mit oder ohne Windel, macht ja nix, weil Speikinder sind Gedeihkinder, nicht wahr. 😉

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Veröffentlicht in Leben mit Livia. Leave a Comment »

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