Zuhören

Ich frag ihn was, er nuschelt mir drei Mal eine Antwort, ich verstehe sie nicht, er schnauzt mich an, weil ich ihm nicht zuhöre.

Ich rede drei Monate davon, dass wir das Gitterbett an unser Bett stellen müssen und das Gitter irgendwie wegtun, weil ich will, dass unser Kind direkt neben mir liegt. Er sagt, er muss drüber nachdenken, wie das geht, nimmt eine Woche Urlaub – nicht fürs Gitterbett 😉 , sondern zum Kinderzimmer ausmalen und sogenanntes Büro ausräumen. Er will schließlich aus Innsbruck das Gitterbett holen, wo man die Stäbe entfernen kann. Kommt aber im Streitgespräch dann drauf was ich will und meint „eh kein Problem, das muss man nur abschrauben“. Und das nachdem er drei Monate so getan hat, als hätten wir ein quasi unlösbares Problem. 35 Sekunden haben wir gebraucht dafür.

a) Das ist natürlich was ganz anderes, weil ich höre ja wirklich nicht zu 😉

b) Das ist nur meine Sicht der Dinge. Ungerecht und gemein.

c) Der Einwand, dass eine emanzipierte Frau in der Lage sein müsste.. gilt nicht so recht. Weil wir teilen uns ja die Arbeit und es ist schön, wenn ich derlei abgeben kann.

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