Daheim vom Urlaub

Und jetzt sind wir leider wieder da – eine Woche Urlaub ist zu kurz. Nach einer Woche zieht es mich noch nicht heim, nach einer Woche nervt mich das Heimfahren, vor allem, wenn das Wetter endlich schön geworden ist, wenn viele der lästigen Touristen endlich weg sind, wenn das Meer schön ist und der Cappuccino noch immer schmeckt und wenn frau am Strand, neben dem Kindchen, ein Buch lesen kann, weil das Kindchen begeistert im Sand spielt. Daheim nerven mich unliebsame Überraschungen, wie dass unsere Heizung nicht funktioniert, ohne dass ich einen Grund dafür finde. Und andere.  Wir sind also leider wieder da, haben uns schweren Herzens und lang vom Meer verabschiedet, vom Sand, vom Strand, von den Muscheln, den Krabben, von den Wellen, dem Himmel, den Rutschen auf den Tretbooten, den Cornetti und was sonst noch alles für Kinder wichtig ist. Passend zu meiner geringen Daheimseibegeisterung und meiner Wehmut habe ich einen Partezettel gelesen, wunderschönes Gedicht.

I bin so miad

und lahn mei Sensn zuan Bam,

drumt wants ma nit noch,

bin hiats beim Herrgott daham.

Naja, meine Sense lehne ich hoffentlich noch lange nicht zum Baum, aber schön finden darf ich das Gedicht.

Wenn ich mich durch die Wäscheberge gearbeitet habe, wird Livia wieder zur Tagesmutter gehen und wenn sie wieder zur Tagesmutter geht, werde ich bald arbeiten gehen und meine neue, lang ersehnte Ausbildung beginnen. Darauf freue ich mich sehr.

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