Der grantige Graf Bumsti und seine Dienerschaft

Isidora hatte sich beschwert über das Benehmen einer Kassiererin und bekam vom Angestellten ein Mail mit einem Angebot zu einem Trost-Café um die „erlittene Ungemach wenigstens etwas zu mildern“. 😀 „Und ebenso ist dieser zweite Vorfall, den Sie schildern, zu sehen, denn unabhängig von der Konkurrenz im Internet oder sonstwo, muß man sagen, daß das kein Benehmen ist und glauben Sie mir, sehr geehrte Frau …Isidora… auch ich ärgere mich ab und an, wenn ich irgendwo etwas einkaufe und dann feststellen muß, daß ich behandelt werde wie ehedem die Dienerschaft des Grafen Bumsti, wenn dieser schlechte Laune hatte…“ 😀 Besonders ernst genommen würde ich mich an ihrer Stelle nicht fühlen. Oder der Typ hat einen Vogel. Isidora war den Kaffee noch nicht trinken. Sie hat mir angeboten, dass ich als sie gehen darf… Ich würde mir jemanden, der solche Kundenbeschwichtigungsmails schreibt, ja gern ansehen. In Wirklichkeit, man merkt es wenig, bin ich ein Feigling. Sowas traue ich mich nicht. Aber: Bereits in dem Moment, wo ich sage „ich trau mich nicht“, passiert dieses in mir, was oft passiert, wenn ich mich nicht traue. Ich wittere ein Vergnügen, was Verrücktes, Blödes, Lustiges und ich mach’s. Mal sehen. 😉

Isidora erzählt in letzter Zeit häufiger von Konfliktsituationen, die sie, mit ihrer neuerdings sehr resoluten Art löst. Sie meint, dass diese Fähigkeit mit der Schwangerschaft gekommen ist. Ulf, der werdende Kindsvater und Isidoras Partner meint das auch. Allerdings meint er, so schließe ich zumindest aus dem von ihr Erzählten und schreibe es gleich hier auf, was man als unqualifiziertes Tratschen bezeichnen könnte, dass sie die Schwangerschaft etwas sensibel gemacht hat. 😀 So ist sein Verhalten zu erklären, als sie sich heute beschwerte, in ihr Weckerl nicht den richtigen Fisch bekommen zu haben und er hinter ihr stand und sie beschwichtigte. Sie hat dann kein neues Weckerl bekommen, denn es hatte alles seine Richtigkeit, behaupteten die Verkäuferin und ihr Liebster 😀  und war – tiefstes Verständnis meinerseits – fuchsteufelswild. So fuchtsteufelswild, dass sie es gleich mit Freundinnen teilen musste.

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