Ich bin wieder zurück. :)

Der Zufall wollte es, dass ich heute an meinen Blog erinnert wurde. Weil ich mit Rosalie im Park war. Mit Rosalie und unserem Bello.

Die Katzen sind Geschichte, mausetot. Das war nicht einfach und ich musste den Schmerz erst ziehen lassen, bevor ich mich auf ein neues Lebewesen einlassen wollte. Der Tiroler meinte ja „wenn es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis tanzen.“ Recht hat er. Deswegen haben wir jetzt Bello. Bello ist 6,5 Jahre alt. Klein. War bei seiner alten Familie nicht mehr gewollt. Er ist hübsch. Ein klein wenig bissig. Wenn männliche Jogger abends bei mir vorbei laufen. Aber da passe ich auf. So wie auf die Kinder, die uns besuchen und nicht aufs Klo gehen dürfen, weil er die Wohnung bewacht. Und er panikt. Wenn es donnert. Wenn es zu laut ist. Er ist gutmütig. Wenn Rosalie ihn abhört.

Also ich mit Rosalie und Bello auf der Wiese. Den Weg zur Wiese wahrhaftig be-streiten-d. Weil sie sich selba die Hand geben will und über die Straße zu rennen versucht. Weil sie in Blumentöpfe klettern will, die als Mistkübel verwendet werden. Weil sie beim „Vavendel“ drei Straßen weiter vorbeigehen will, natürlich nicht ohne die Zäune unterwegs zu beklettern und ich aber lieber heim will zum Mittagessen.

Rosalie ist eine lustige, kreischende, kleine, freche Blondschöpfin. Eine, die fremden Menschen erzählt „ich heiße Livia und bin 8 Jahre alt.“ Oder die ihr Haxerl an einer Hausmauer hebt und lauthals schreit: „Ich hab Lulu gemacht.“

Rosalie hält mich in Atem. Zusammen mit Livia. Und dem bellenden Bello.

Der Tiroler und ich kämpfen uns durch, einträchtig.

Ich freue mich, dass ich wieder da bin!! 🙂

 

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