Serviceline

„Dies ist die Blob-Serviceline, Sie bezahlen für diesen Anruf höchstens 1,09 Euro pro Minute.“

Handybenutzerin: Grüß Gott, ich habe gerade ein Blob Handy bekommen und mich interessiert, wie ich die Rufumleitung einschalten kann. Also mit dem Handy finde ich die Einstellung, aber ich kriege immer die Meldung „Anfrage fehlgeschlagen“.

Serviceline: Haben Sie ein Wertkartenhandy?

Handybenutzerin: Ja.

Serviceline: Dann muss ich das freischalten. – So, jetzt müsste es gehen.

*

10 Minuten später:

„Dies ist die Blob-Serviceline, Sie bezahlen für diesen Anruf höchstens 1,09 Euro pro Minute.“

Handybenutzerin: Grüß Gott, ich habe gerade mit Ihrer Kollegin telefoniert, die mir die Rufumleitung freigeschalten hat. Aber das funktioniert nicht.

Serviceline: Haben Sie ein Wertkartenhandy?

Handybenutzerin: Ja.

Serviceline: Hat sie Ihnen gesagt, dass Sie das Handy 10 Minuten ausschalten müssen?

Handybenutzerin: Nein.

Serviceline: Gut, dann machen Sie das jetzt. In ungefähr 10 Minuten schalten Sie es wieder ein, dann klappt es.

*

50 Minuten später:

„Dies ist die Blob-Serviceline, Sie bezahlen für diesen Anruf höchstens 1,09 Euro pro Minute.“

Handybenutzerin: Grüß Gott, ich habe schon zwei Mal angerufen wegen meiner Rufumleitung…

Serviceline: Ja, wie haben Sie denn die Rufnummer eingegeben?

Handybenutzerin: Mit der Grazer Vorwahl blablabla.

Serviceline: Na aber bitte, das verstehe ich nicht. Wenn Sie nicht +43 vorwählen, dann kann das ja gar nicht funktionieren.

Handybenutzerin: Aha, ok, na wenn Sie meinen, dann probiere ich das jetzt.

*

10 Minuten später:

„Dies ist die Blob-Serviceline, Sie bezahlen für diesen Anruf höchstens 1,09 Euro pro Minute.“

Handybenutzerin: Grüß Gott, ich habe jetzt schon drei Mal mit der Blob Serviceline telefoniert, wegen der Rufumleitung. Die erste Kollegin hat das eingerichtet, dann habe ich jede Menge Informationen bekommen, habe alles ausprobiert und das geht nicht. Ich bin schon etwas angefressen.

Serviceline: Na wenn die Kolleginnen schon alles probiert haben, dann schalte ich Sie in die Technik weiter. Schönen Tag noch!

*

Handybenutzerin: Grüß Gott, ich wurde zu Ihnen durchgestellt, weil meine Rufumleitung nicht einzurichten ist.

Techniker der Serviceline: Da sind sie bei mir aber ganz verkehrt!

Handybenutzerin: Ich wurde aber zu Ihnen durchgestellt. Ich kann meine Rufumleitung nicht einrichten bzw. mit dem Handy kriege ich es hin, aber bei Blob schaffen sie es nicht, mich freizuschalten.

Techniker: Manche Handys können das nicht.

Handybenutzerin: Aber mein Handy hat die Funktion. Ich habe danach gegoogelt und mache das sicher richtig, denn ich wähle „Rufumleitung einrichten“ an.

Techniker: Sie müssen wahrscheinlich einen GSM-Code nehmen.

Handybenutzerin: Was ist das?

Techniker: Wenn Sie den Computer schon eingeschaltet haben, dann googlen Sie danach. Sie müssen **21*Rufnummer# tippen, dann gehts.

Handybenutzerin: Aha.Gut, dann probiere ich das.

ANFRAGE FEHLGESCHLAGEN.

Handybenutzerin: Du, das mit der Rufumleitung geht bei mir nicht. Sie kriegen es auch bei der Serviceline nicht hin.

Sekretärin: Bei Wertkartenhandys geht das sowieso nicht.

*

Jede Ähnlichkeit mit real existierenden Anbietern ist zufällig. Diese Szene ist ausschließlich meiner Phantasie entsprungen.

Alles meins

Lara nimmt die Gießkanne.

Hannah (entreißt sie ihr) : Hannah Gießkanne. Meine!

Lara steht verdattert da, wendet sich der Badeente zu.

Hannah (reißt sie ihr aus der Hand): Nein, meine. Hannah Ente. Nicht Lara.

Mutter (tröstend): Jetzt hat sie sie Dir weggenommen. Wenn Du das nicht will, dann sagst Du einfach „Nein“.

Lara (zu Hannah): Nein! Ente!

Hannah (hält die Ente fest): Nein, Hannah Ente!

Mutter: Wir reißen den anderen nichts aus der Hand. Am besten gibst Du die Ente wieder Lara zurück und Du kriegst dafür das Schiff.

Hannah: Ja.

Lara (spielt mit der Puppe)

Hannah (nimmt sie ihr weg): Nicht Lara Puppe, Hannah Puppe.

Lara (stellt sich groß auf, wedelt mit dem Finger wild durch die Luft): Nein nein nein nein nein, Puppeee!!!

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Sinnkrise

A (schleicht müde und mit hängenden Schultern ins Wohnzimmer): Mein Zahn tut weh.

B (schaut von seinem Buch auf, mitleidiger Blick): Blöd. Du musst morgen den Zahnarzt anrufen.

A (im Jammerton, legt den Kopf auf die Brust von B): Ja, eh. Ich bin müde. Mir tut alles weh.

B  (streichelt A über den Rücken):  Du bist krank. Armer schwarzer Kater!

A (raunzt): Mein Leben ist auch schwer.

B (seufzt): Nein, bitte nicht!

A (klagt): Alles ist so unklar.

B (tröstet, streichelt A noch immer über den Rücken): Es wird sich alles ergeben.

A (im Trotzton): Das sagst Du nur so, weil Du willst, dass ich Dich in Ruhe lasse.

B (genervt): Nein, weil man krank und mit Zahnweh sowas nicht diskutieren soll.

A (grinst): Du liebst mich eindeutig nicht.

B (grinst): Ja, eh. Ich bin nur durch meinen Wahnsinn an Dich gebunden. Gute Nacht.

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Große Hosen

Mutter: Zieh Dir die Hose hoch.

Sohn: Lass mich in Ruhe.

Mutter: Könntest Du ihm bitte nicht mehr zu solchen Hosen zureden, wenn Ihr einkaufen geht!

Schwester: Ich finde sie ok. Das trägt man so.

Mutter: Das schaut fürchterlich aus. Und sie sind alle gleich. Ich zahle immer für die gleiche Hose! Du hast lauter gleiche Hosen!

Sohn: Das ist gar nicht wahr. Die hier hat da einen Sack und die andere hier und meine dritte ist aus einem ganz anderen Stoff und die dünnere hat ein Muster! Wär halt schon gut, wenn Du genauer schauen würdest, bevor Du herumätzt.

Mutter: Ich erinnere mich nur an die vom letzten Mal. Die war sogar Deinem Vater zu groß!

Schwester: Dann geh halt Du mit ihm einkaufen.

Sohn: Na, ich geh aber sicher nicht mit ihr einkaufen.

Mutter: Wenn Ihr heute geht, dann erlaube ihm aber bitte nicht wieder eine Hose, die sogar Eurem Vater zu groß ist!

Sohn: Da, ich sag Dir ja, das ist ein ganz anderer Stoff! Schau sie an. Da! Da!

Mutter: Naja…

Sohn: Eben. Weil Du nicht genau geschaut hast und einfach irgendwas behauptest.

Mutter: Weil ich nur Deine Unterhosen sehe, wenn die Hose in den Kniekehlen hängt!

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Strauchkrise

A: Wo ist der Strauch?

B: Welcher Strauch?

A: Der Strauch, der bis heute Morgen in unserem Garten gestanden hat.

B: In unserem Garten stehen viele Sträuche.

A: Mach mich nicht wahnsinnig. Der Flieder. Wo ist er?

B: Ach der! Ich hab ihn gestutzt.

A: Gestutzt!? Ich sehe ein Nichts!

B: Das tut ihnen gut. Man muss sie ab und zu schneiden.

A: Plural?

B: Die Forsythie auch.

A: NEIN!!!

B: Die brauchen das. Nächstes Jahr sind…

A: Aber doch nicht im Frühling, wenn sie blühen!

B: Ja, soll ich das im Winter machen, oder was? Du regst Dich doch immer auf!

A: Genau. Jedenfalls nicht in der Blütezeit.

B: Du würdest Dich auch im Winter aufregen. Ich korrigiere: Du hast Dich auch schon da…

A: Erinnere mich bloß nicht! Jedes Mal, wenn ich ins Ausland fahre, muss ich befürchten, den Garten nicht wieder zu erkennen, weil Du die Pflanzen mit Deiner radikalen Art zu Tode beschneidest! Wieso fragst Du mich nicht einfach, wenn Du mit der Heckenschere ausrückst?

B: Weil Du „Nein“ sagst.

A: Ja, mit gutem Grund! Schau unseren Garten an!

B: Er ist verwildert, weil ich nie was beschneiden darf, aber immerhin Flieder und Forsythie sind nun wohlgeformt. Ich hab mir sogar vom Gärtner erklären lassen, wie man das richtig macht.

A: Meine arme Forsythie!

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Auf der Suche nach dem Mozzarella

Sie (beschäftigt): Du könntest Mozzarella in den faschierten Braten tun.

Er (kochend): Gute Idee.

Er: Wo ist der Mozzarella?

Sie: Im Kühlschrank.

Er: Nein, da ist er nicht, ich habe geschaut.

Sie: Dann im anderen Kühlschrank? Du musst halt schauen.

Er: Nein, da ist nichts.

Sie: Ich habe ihn aber gekauft.

Er: Ich finde ihn nicht.

Sie (laut): Ich muss ihn ja auch suchen! Ich habe die Einkäufe nicht ausgepackt.

Er: Aber der Kühlschrank ist so voll!

Sie (steht auf, öffnet den Kühlschrank, holt den Mozzarella mit einem Griff aus dem obersten Fach): Da ist er!

Er (laut): Du brauchst mich überhaupt nicht so anschreien!

Sie: Es macht mich aber völlig wahnsinnig, wenn Du im Kühlschrank nichts findest.

Er: Nach so einem komischen Mozzarella habe ich gar nicht gesucht! Was ist denn das für eine Verpackung?

(Ich möchte daran erinnern, dass meine Dramolette mit der Realität – meiner Realität – nicht das Geringste zu tun haben. Sie sind Produkt meiner Phantasie 😉 )

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Aufbruch mit nur 25 Minuten Verspätung

Sie: Ziehen wir ihr die Jeans an und die neue Bluse.

Er: Wo ist die Jeans?

Sie (sucht im Kinderzimmer, im Wohnzimmer im Bad und im Schlafzimmer): Ich finde sie nicht, aber sie ist nicht in der Wäsche. Ich muss noch schnell das Mitbringsel besorgen, schau Du inzwischen nochmal wo die Jeans ist.

Er (geht ins Kinderzimmer, macht die Kommode auf): Ich finde sie nicht. Ziehen wir ihr die Latzhose an.

Sie: Bitte such gescheit, das regt mich jetzt auf.

Er: Ich habe gescheit gesucht!

Sie (laut): Du hast überhaupt nicht gesucht.

Er: Jaja, geh Du lieber einkaufen.

Sie: Ich möchte, dass sie die Jeans von Sonnele trägt, wenn wir schon dorthin fahren. Sie sieht so süß aus da drin, also bitte such sie, wenn ich schon in die Stadt gehen muss.

Er (genervt): Jaja.

Später…

Sie: Wo ist die Haube vom Kind?

Er: Vielleicht im Rucksack?
Kind: weint

Sie: Schau, nimm den Schnuller. Du musst noch einen Moment Geduld haben. – Nein, ich hab sie Dir in die Hand gedrückt, damit Du sie ihr anziehst.

Kind: kurz beruhigt.

Er: Nimm die.

Sie: Das ist eine Winterhaube. Wir haben Frühling.

Er: Wo ist mein Schlüssel?

Kind: weint wieder.

Sie: Ist ja wurscht, wir haben eh meinen.

Kind: weint.

Er: Ich will aber meinen eigenen Schlüssel mithaben.

Kind: weint.

Sie: Dann such ihn. – Wo ist mein Handy?

Er: Was weiß denn ich?

Sie: Rufst Du mich bitte an.

Er (tut unendlich langsam weiter).

Kind: mittlerweile auf ihrem Arm.

Sie: Bitte ruf mich an.

Er (sucht eine CD): Jaja.

Sie: Ah, da ist es.

Er: Können wir gehen?

Sie: Das Geschenk! Ich habe es hier aufgehängt.

Er: Ist es das? Aber das haben wir aufgemacht und gegessen.

Sie: Nein, meinst Du, ich bringe ein Packerl Zuckerl mit??- Ah, da ist es. Gehen wir.

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Ein gelungener Morgen ;)



Sie: Wie tun wir jetzt am Sonntag?

Er: Wenn wir zum Mariannas Geburtstag gehen wollen, müssen wir den Mützenkoglers absagen.

Sie: Na, wir könnten doch am Vormittag zu Mariannas Geburtstag gehen und am Nachmittag die Mützenkoglers einladen.

Er: Ich will aber nicht den ganzen Tag Besuch haben.

Sie: Na zu Marianna gehen wir eh hin.

Er: Machen wir mit den Mützenkoglers was anderes aus.

Sie: Ja, da müssen wir sowieso anrufen, um mal überhaupt was auszumachen.

Er: Wir haben schon was ausgemacht. Wir haben damals gesagt „heute in vier Wochen“.

Sie: Das ist doch total unkonkret. Das haben die sicher schon wieder vergessen.

Er: Aber wir haben es so ausgemacht und ich habe gesagt, ich schreib es mir daheim gleich auf. Es steht seit VIER Wochen im Familienkalender. Das ist ganz normal ausgemacht.

Sie: Aber ausgemacht heißt für mich, dass ich mich über Tag und Uhrzeit geeinigt habe. Mit einem Datum. Sonst vergisst das doch jeder. „In vier Wochen“ heißt einfach gar nichts. Zu Weihnachten bei Deinen Eltern werden sie wieder treffen.

Er (laut): Aber wir haben doch drüber geredet, dass es heute in vier Wochen ist.

Sie: Aber wir müssen doch noch genauer ausmachen…

Er (laut): Wir HABEN ausgemacht!

Sie (laut): Aber wir BRAUCHEN eine Uhrzeit! Also müssen wir noch einmal ausmachen.

Er (laut): Es tut mir leid, Dir das sagen zu müssen, aber Du bist wie Deine Mutter!!! Und außerdem schreist Du mich dauernd an.

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Privilegien der Lehrer

Folgendes trug sich in meiner Küche zu:

A: Oh, mit Brille heute! So hab ich Dich ja noch nie gesehen.

B: Ist neu, hat auch genug gekostet.

A: Wieviel denn?
B: 800 Euro. Alles teuer: Zähne, Augen …

A: Geh, reg Dich nicht auf. Kriegst eh 15 Euro von der Krankenkasse zurück.

B: Nein, sie haben mir 20 Euro gezahlt.

A: Arg, die Lehrer schon wieder. Haben überall ihre Privilegien. 😉

Die Hunza

Tante Agnes: Und gibts Du ihr schon was zu essen?

Valerie: Nein, erst wenn sie zwei Zähne hat, sitzen kann und Interesse am Essen hat.

Tante Agnes: Ich hab da gelesen, man muss den Kindern schon wenn sie ganz klein sind, die verschiedensten Sachen geben, damit sie später einen guten Geschmack haben und nicht heikel sind.

Valerie: Naja, lies drei Bücher und du hast drei Theorien. Ein anderer sagt, dass es kein Wunder ist, dass Kind ewig lang das gleiche essen können, weil sie sich auf diese Weise vor giftigem Zeug schützen. Der erklärt das halt mit der Entwicklung der Menschen. Kinder mögen also oft nur wenige Sachen, aber das verliert sich.

Tante Agnes: Aber Du musst ihr lauter verschiedene Sachen geben, sonst wird sie heikel.

Valerie: Aber jetzt hab ich dir eh gerade erklärt, dass man das auch so sehen kann und dass sich das verliert mit dem Heikelsein…

Tante Agnes: Also die Nachbarskinder, da hat die Nachbarin dieses Heikel-Sein direkt gefördert und die essen heute als Erwachsene noch nichts.

Valerie: Wenn ich uns anschaue, dann ist es ausgeschlossen, dass mein Kind nicht gerne essen wird. Das ist ein Problem, das wir wohl in der Familie nicht haben. Und mit dem Schnuller ist es das gleiche: Völlig ausgeschlossen, dass sie verspätet reden lernt, weil sie einen  Schnuller hat. Wir essen gerne, wir reden gerne.

Tante Agnes: Also Du musst Ihr unbedingt ganz verschiedene Lebensmittel geben, damit sie später… Sie soll alles essen.

Valerie: Ich werde tun, wie ich meine und sie wird bestimmt genug essen.Aber wenn sie was nicht will, muss sie auch nicht.

Tante Agnes: Nein, muss sie nicht, aber was anderes gibt es nicht.

Valerie: Ich werd sie doch nicht hungern lassen.

Tante Agnes: Na, aber sicher. Entweder isst sie was es gibt oder nix.

Valerie (lacht): Das ist total krank. Aber weißt Du, Du schenkst ihr am besten gleich WW auf Lebenszeit. Weil das wird sie dann brauchen bei solchen Methoden.

Tante Agnes: Also fangst Du jetzt mit Gemüse an.

Valerie: Nein, ich glaub, ich geb ihr Getreide.

Tante Agnes: Da wird sie fett!

Valerie: Nein. Wenn man davon ausgeht, dass so Kleine einen faustgroßen Magen haben, dann können sie sich nicht mit Gemüse aufhalten. Also Getreide, zB Reis, ewig lang gekocht bis er flüssig ist. Deswegen essen Kinder oft so gerne Süßigkeiten. Sie brauchen hochkalorisches und versuchen das zu kriegen um zu wachsen. Hab ich gelesen.

Tante Agnes: Ich täte mit Gemüse anfangen, da wird sie fett vom Getreide.

Valerie (denkt nach): Sag mal, hast Du uns früher nicht immer von den Hunzas erzählt, die von Getreide und Joghurt leben…

Tante Agnes: und Marillen!!

Valerie: … und dabei 120 Jahre alt werden? Ist doch super, die Kleine kriegt ein tolles Essen.

Tante Agnes: Ich täte ihr Gemüse geben, von Getreide wird sie fett.

Valerie: Mein Ernährung-nach-den-fünf-Elemente Buch sagt, man soll mit Getreide anfangen. Das hat viel Qi, ist unglaublich gesund und macht satt. Ich finde das gescheit.  Gemüse wird sie schon kriegen, aber halt nicht in erster Linie.

Tante Agnes: Du kannst ihr ja nicht kein Gemüse geben!!

Valerie: Ich hab ja gesagt: schon auch Gemüse, aber nicht in erster Linie. Du, mein Akku ist jetzt aus.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hunzukuc#Der_Hunza-Mythos

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